1. FC TrainIng — Esperanza Team Dubai

1. FC TrainIng — Esperanza Team Dubai

1 - 7
Spielzeit

Spielberichte

Spielbericht 1. FC TrainIng


Der 1. FC Training kommt frisch aus dem Trainingslager in Russland mit einer großen Gruppe Ultras zum vorletzten Spiel der Saison angereist.
Die Luft brennt und die Recken sind bereit einen Sieg für ihre schier unendliche große Masse an Anhänger Nachhause zu bringen.
Das Spiel gegen Eperanza beginnt mit herausragenden Offensivaktionen auf beiden Seiten. TrainIng’s Defensive steht wie die chinesische Mauer und hält gegen das Bollwerk von Esperanza dicht.
Doch dann der Schock: Esperanza geht glücklich in Führung.
Nach einigen weiteren unglücklichen Aktionen kommt unserer legendärer Rechtsaußen Felix Rosennow an den Ball und spielt einen unglaublichen Zuckerpass auf den auf den Topscorer Flemming, der den Ball sicher im Kasten von Esperanza versenkt. Die Fans können sich nicht mehr halten und der Fanblock es 1.FC TrainIng ist im absoluten Ausnahmezustand! Ein Bier nach dem anderen fliegt durch die Luft und in Erfurt Nord wurden Erdbeben der Stufe 9 gemessen.
Zur Halbzeit ist noch alles offen und die Spieler sind topmotiviert den Sieg zu holen!
Die zweite Hälfte ist ein absolutes Schützenfest von TrainIng, denen trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen kein Tor mehr gelingt. Esperanza nutzt seine wenigen Chancen gut und das unüberwindbare Abwehrbollwerk von TrainIng wird trotz des intensiven Trainingslagers wenige Male durchbrochen.
Somit geht das Spiel knapp mit 7:1 für Esperanza aus und der wohlverdiente Sieg bleibt der Topmannschaft von TrainIng heute leider verwehrt.

Spielbericht Esperanza Team Dubai

 +++ 7:1! Entfesselte Esperanza-Acht demontiert TrainIng +++

Unfassbar. Historisch. Wahnsinn. Esperanza schlägt TrainIng im Saisonendspurt mit 7:1! In Worten: Sieben zu eins. Dabei spielte sich die Scheich-Elf im ersten Durchgang in einen Rausch, erzielte binnen weniger Minuten vier Treffer. Darunter auch das 21. Hochschulliga-Tor für Lennart Söhngen, der zum besten Hochschulliga-Torjäger aller Zeiten aufstieg. Die Ingenieure in Spe wurden überrollt, waren einfach nur hilflos. Nach dem Seitenwechsel legte Lischke noch einen Doppelpack nach – und die Packung für den Gastgeber war perfekt. Was für ein bizarres Fußballspiel.

Nach dem überzeugenden Auftritt samt 9:4-Sieg gegen den 1. FH SEV sah Trainer Stefan Malsch keinen Grund, seine erfolgreiche Formation umzustellen, tat es aber dennoch. Er vertraute zum Großteil der siegreichen Acht von letzten Montag, ließ also von Stryk hinten rechts verteidigen und Söhngen als alleinige Spitze ran.

Anders sah die Lage bei TrainIng aus. Dem Coach fehlten mit Morning (Wirbelbruch) und Felix Steffen zwei wesentliche Stützen seines Teams. Den vakanten Platz in der Innenverteidigung übernahm Weindok, der zu seinem ersten Hochschulliga-Einsatz kam. Im offensiven Mittelfeld hatte Schleiff die schwere Aufgabe, Superstar Morning zu ersetzen. Dafür stand dem Trainer auf der Sechs wieder Philipp Hanisch zur Verfügung, der die 2:4-Niederlage am vorletzten Donnerstag gegen Lokomotive Grobmotorik wegen einer Gelbsperre verpasst hatte und für Merkulov ins Team rückte.

TrainIng begann druckvoll und presste das dubaianische Team an den eigenen Strafraum. Den ersten Torschuss gab Ohlms bereits nach knapp einer Minute ab, zielte aus 20 Metern aber zu ungenau. Nach zwei wackligen Minuten fand das Scheich-Team dann in die Partie und suchte ebenfalls den Weg nach vorne. Herzig schoss nach vier Minuten in aussichtsreicher Position aber nur Söhngen an. Doch das Eis war nun gebrochen, die Sicherheit zurück in den filigranen Füßen.

Dass Imgrund noch dazu sehr viel Gefühl in ihrem Rechten hat, hat sie bei den Standardsituationen dieser Hochschulligasaison schon bewiesen – und tat es einmal mehr. In der 6. Minute schlenzte sie einen Eckball so gefährlich in den Strafraum, dass Söhngen aus sechs Metern nur noch einzuschieben brauchte (6.). Die Führung und gleichzeitig Söhngens zwanzigstes Hochschulliga-Tor!

Die kommenden Ingenieure waren kurz geschockt und brauchten ein paar Sekunden, um sich wieder zu sammeln. Schließlich suchte sie ihr Heil in beherzten Einzelaktionen, doch die Wüstenmannschaft war so nicht in Bedrängnis zu bringen. Bestes Beispiel war von Stryks starke Grätsche in höchster Not gegen Brockelt (10.). Das war es aber auch schon mit der gegnerischen Herrlichkeit. Denn dann drehte Esperanza auf – und zwar richtig!

Herzig steckte in der 13. Minute mit Auge auf Lischke durch, der ebenso clever Söhngen ins Spiel brachte. Der Routinier scheiterte mit seinem ersten Versuch an Kröger, schoss dann aber den Abpraller ein. Der 21. HSL-Treffer für Söhngen (neuer Rekord!) und der Startschuss für eine epische, nie dagewesene wilde HSL-Fahrt. Denn nur zwei Zeigerumdrehungen später flankte Alrafai von rechts in die Mitte, Rademacher hämmerte das Spielgerät von der Strafraumkante humorlos zum 3:0 in die Maschen (14.).

Es ging Schlag auf Schlag: Wiederum nur 60 Sekunden danach nutzten Hegemann und Lischke einen schlimmen Hencke-Patzer zum vierten Tor. Und das Esperanza-Team war noch nicht satt: Winge setzte zum Solo an, wurde geblockt, der Ball landete aber dennoch bei Lischke. Einen Doppelpass mit Vock später stand es 5:0 (16.)! Noch nie zuvor hatte ein Team in der Hochschulliga in den ersten 16 Minuten fünf Treffer erzielt. Die Partie war entschieden, das Stadion zum Schweigen gebracht.

Nach den ersten 25 Minuten stand auch fest: Die Ausfälle von Morning und Felix Steffen waren einfach nicht aufzufangen. Vor allem letzterer ging der Gastgeber-Defensive ab, die Fehler an Fehler reihte und Lischke & Co. nur dazu einlud, ein Tor nach dem anderen zu erzielen. Während die dubaianische Brust ob der überragenden Leistung schwoll und schwoll, brachten die Männer von TrainIng überhaupt kein Bein mehr auf den Boden. Immerhin: Bis zur Pause blieb die ETD-Acht gnädig und beließ es beim 5:0.

ETD-Trainer Malsch brachte zur zweiten Hälfte Vollmer für Imgrund (Sehnenreizung) in die Partie, TrainIng tauschte zweimal aus: Nowack und Brockelt machten Platz für Jahnel und Rosenow. Neu im Spiel war auch der gegnerische Vorwärtsdrang. Die FH‘ler schickten sich an, sich vernünftig vom Titeltraum zu verabschieden und ließen es ein ums andere Mal im ETD-Sechzehner brennen. Doch Scholz reagierte gegen Jahnel (28.) und Hanisch (30.) überragend. Das ETD-Team hingegen nahm einen Gang heraus und spielte ab und an Mal einen Konter, dann aber meist zu ungenau.

Malsch brachte Lischke erneut in die Partie (33.) und prompt wurde das ETD-Offensivspiel wieder belebt. Erst kratzte Kröger Hackerschmieds Kunstschuss aus dem Winkel (34.), dann aber klingelte es schon wieder in seinem Kasten. Vock bediente Lischke mustergültig, der Joker musste nur noch einschieben – das halbe Dutzend war voll (39.)! Und das war noch nicht alles: Lischke schnürrte per Traumtor noch den Doppelpack (44.). Winge hatte in der Schlussminute sogar das achte Tor auf dem Fuß, vergab frei vor Kröger aber. Dafür gönnten seine Teamkollegen dem Gastgeber noch einen Ehrentreffer: Den direkten Gegenzug nutzte Ohlms zum 1:7 (50.). Der Schlusspunkt einer bizarren, historischen und irgendwie nicht zu glaubenden Partie.

Esperanza trifft am Montag um 20 Uhr (MESZ) im vorletzten HSL-Spiel in Rio de Erfurt Nord auf Glasbier Rangers. Die TrainIngçao tritt zeitgleich gegen Energie Kopfnuss an.

Ergebnisse

Club1st Half2nd HalfTore
1. FC TrainIng101
Esperanza Team Dubai437

1. FC TrainIng

Christoph Schleiff Mittelfeld
Samuel Weindok Mittelfeld
Felix Rosenow Mittelfeld
Flemming Ohlms Mittelfeld
Jannis Jahnel Mittelfeld
Mats Kröger Tor
Hauke Hencke Mittelfeld
Phillipp Hanisch Mittelfeld
Clemens Brockelt Mittelfeld
Marvin Nowack Mittelfeld

Esperanza Team Dubai

Muhannad Alrafai Mittelfeld
Alena Imgrund Mittelfeld
Ferdinand von Stryk Abwehr
2Dr. Rainer Vock Abwehr
3Robert Lischke Mittelfeld
5Alexander Vollmer Abwehr
6Leonard Herzig Mittelfeld
8Peter Hegemann Allrounder
9Lennart Söhngen Angriff
12Markus Hackerschmied Abwehr
18Norman Scholz Abwehr
19Daniel Winge Mittelfeld
21Artur Boxler Mittelfeld
37Robert Rademacher Abwehr
Tore
1
7
Eigentore
0
0
Gelbe Karten
1
0
Gelb-Rote Karten
0
0
Rote Karten
0
0

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