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Moin Moin,

Halbzeit in der Hochschulliga

Und  es wurde im voraus nicht allzu wenig versprochen. Die Favoriten um Esperanza Team Dubai und Energie Kopfnuss stehen wie erwartet ganz oben und zeigten bereits in richtungsweisenden Spielen ihre Klasse. Während Esperanza Vorjahresmeister FAMtastic Eleven mit 5:2 in die Schranken wies, zeigte Kopfnuss jeweils gegen Spirit (6:4) und gegen IBU 800er (12:1) welche Angriffswelle auf die restlichen Gegner noch wartet.

Roter Stern dagegen steht etwas unerwartet und ohne Punktverlust an der Spitze, aber ihr Saisonziel ist bereits erreicht. Die Tabellenführung zu verteidigen, damit tuen sich Azamats Arbeiter immer schwer. Aber der Osten gehört nach einem 3:0 gegen Zenit St. Petersberg wieder Azamat und konnten nach einem Jahr, Zenit aus Sibirien verdrängen.

Spirit and Friends dagegen musste in den bisherigen Spitzenspielen immer den Kürzeren ziehen. Trotz spielerischer Überlegenheit, wie gegen Roter Stern, reichte es am Ende nicht. Sowohl gegen Energie Kopfnuss (4:6) und Zenit St. Petersberg (1:2) musste man ebenso vermeidbare Niederlagen hinnehmen.

Jene Petersberger folgen ihrem Ruf der launischen Diva und schafften am ersten Spieltag ein Novum, indem Meister FAMtastic mit 4:3 geschlagen wurde. Drei Tage später verlor man gegen 1.BS C. Blaubär mit 1:2. Zenit Sankt Petersberg wie eh und je, aber genau deshalb werdet ihr geliebt :*.

FAMtastic Eleven hat erstmal einmal den Anschluss nach oben verloren, doch ein Blick in die Geschichtsbücher der Grubenarena zeigt, dass der spätere Meister immer das Feld von hinten aufrollte, um am Ende vorne zu stehen. Also abschreiben sollte man in dieser Liga niemanden. Bei IBU 800er siehts noch düsterer aus. Nach 6 Spielen bereits 3 Niederlagen, eine überraschend gegen 1.FH SEV und jüngst gegen Energie Kopfnuss. Doch auch hier reicht ein Blick auf die letzte Saison bei einer Mannschaft weniger in der HSL, dass man dahingehend niemanden abschreiben sollte. Die bevorstehenden Gegner können definitiv für interessantes Karussell in der Tabelle sorgen.

Im Tabellenkeller kam es am 4.Spieltag zu einer Premiere: Noch nie haben seit der thomschen Datenerfassung so früh in der Saison alle Mannschaften gepunktet. Die umbenannten Nachfolger von Eintracht Sternburgg (St.Ernburg) konnten immer wieder gegen die vermeintlich stärkeren lange mithalten, doch sind noch gegen die geballte Erfahrung machtlos. Auch gegen ein etwas dezimiertes Scheichteam ohne die Stars um Winge und Lischke kam man am Ende, trotz guter Anfangsphase, mit 2:5 unter die Räder.  Doch noch stehen einige Partien an, um die vermeintlich stärkeren „da oben“ zu ärgern.

„Die da oben Ärgern“, ja das schafften bereits Biermingham City und 1.BS C. Blaubär. Ersteres verdankte in der Partie gegen Energie Kopfnuss seinem Keeper Jonas Thüne das 1:1. Obwohl noch in der letzten Minute der Sieg drin war, doch den Elfmeter hielt wiederum der Keeper auf der anderen Seite namens Jakob Nennmann ?. Auch der 1.BS C. Blaubär kassierte nach 2:1 Führung erst spät gegen Esperanza den Ausgleichstreffer.

Und dann haben wir noch einen Neuling namens 1.FH GETunnelt. Hier wurde bisher das Tor von Jonas Strecker des öfteren getunnelt. Doch wie es um Neulinge steht, müssen diese an die Liga herangeführt werden. Die anderen mit 1.FH davor haben ihre Hausaufgaben erstmal erledigt und legen all ihre Konzentration auf den Pokal. In der Liga führte man stets, doch die gab man immer wieder aus der Hand. Bei nur 2×15 Minuten im Pokal sollte das schwieriger werden und konnte bereits in der ersten Runde das 2:0 über die Zeit bringen.

Zum Schluss noch die Bestseller-Autoren um Lokomotive. Aufgrund fehlender grandioser Rhetorik a la Lok, werden sie bereits vor Hälfte aufgehört haben zu lesen, aber ein paar Worte zu ihnen: Spielführer Dennis K. kündigt bereits an, dass sie neben Bestseller-Aktionen nun auch „eine Turniermannschaft“ sind. Das zeigten sie bereits bei der Auslosung, wo sie als Viertelfinalist schon feststehen. Außerdem besiegten sie bereits Pokalsieger 1.FH SEV in der Liga und den 1.BS C Blaubär.